Arved Birnbaum

Arved Birnbaum verdankt seine Schauspielkarriere eigentlich seiner Schwester, die ihn ohne sein Wissen zu einem Eignungstest an einer Schauspielschule anmeldete. Da es sein Herzenswunsch war, setzte er mit 28 Jahren alles auf eine Karte. Der Cottbusser schaffte mit viel Talent und Durchsetzungskraft die Aufnahme an der begehrten Ernst Busch Schauspielschule und tauschte seinen festen Job als Servicemonteur mit gutem Gehalt gegen ein Studentendasein ein.

Arved – Querdenker und Quereinsteiger

Um seinen Traum zu verwirklichen jobbte der gelernte Schlosser und Elektriker auf dem Bau. Danach folgte das Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin mit dem Schwerpunkt Film und Fernsehen.
Mit seiner sehr prägnanten Spielart, einem enormen Charisma und der intensiven Darstellung komplexer Charaktere zieht er die Zuschauer regelrecht in seinen Bann.

Im Angesicht des Verbrechens

Kein Wunder also, dass einer der erfolgreichsten deutschen Regisseure und Adolf Grimme-Preisträger Dominik Graf so von Arved Birnbaum schwärmt: „Er ist ein großartiger Charakterdarsteller, der aus einer einfachen Nebenrolle eine Hauptrolle macht.“
Zuletzt war Arved Birnbaum in der erfolgreichen Mini-Serie „Im Angesicht des Verbrechens“ von Dominik Graf zu sehen. Diese von der Presse hochgefeierte Berliner Mafia Saga ist „ein Rausch“ (Stern)“ „großartig, einzigartig, gefährlich“ (Spiegel) „Erstaunlich wie klug er seine Schauspieler ausgewählt hat“ (FAZ). „Berlin, so schön, warm und harsch als Kulisse in der Hauptrolle – als Kraftwerk und Herbergsmutter” (Die Welt).
Außerdem drehte Arved Birnbaum mit Dominik Graf unter anderem den mit dem Grimme Preis prämierten Ost-Thriller „Eine Stadt wird erpresst“ (2006) und „Das Gelübde“(2007).
Seit Ende der 90er Jahre ist Arved Birnbaum in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Als Seriendarsteller spielte er in der „Lindenstraße“ den Neo-Nazi Hartung. In der Comedyserie „Die Camper“ war er neun Folgen lang der Manni Delling und in Deutschlands beliebtester Krimiserie Tatort verkörperte er von 1998 bis 2005 den Kölner Hauptmeister Heinz Obst.

Das Leben ist ein ständiger Prozess, Arved auch …

Arved Birnbaum hat die Höhen und Tiefen des Lebens selbst erlebt. Er weiß wie es geht mit viel Fleiß, harter Arbeit und großem Selbstvertrauen nach vorne zu kommen und sich stets weiterzuentwickeln. Sein großes Hobby ist es, seine Persönlichkeit immer weiter zu entwickeln. Aus diesem Hobby hat der Wahlkölner eine Profession gemacht und schmiedet als Leiter seiner eigenen Schauspielschule dem „Deutschen Zentrum für Schauspiel und Film“ (www.schauspiel-zentrum.de) an den Karrieren vieler Nachwuchstalente. Zu einem seiner bekanntesten Schauspielschüler zählt der ehemalige Boxprofi Henry Maske, den er ein Jahr lang für die Hauptrolle des „Max Schmeling“ für den gleichnamigen Kinofilm ausbildete. Arved Birnbaum spielt in diesem Boxer-Epos aber auch den Gegenspieler von Henry Maske, den fiesen Nazi Hans von Tschammer und Osten. In weiteren Rollen spielen u.a. Arthur Abraham und Heino Ferch.

Mit viel Herz und Schnauze gewinnt der charismatische Vollblutschauspieler die Herzen seiner Zuschauer. Dieses Charisma pflastert sein gesamtes Leben und öffnet ihm die Türen für tolle Rollen. „Das Leben ist ein ständiger Lernprozess - man kann alles schaffen wenn man nur will“ das ist seine Lebensdevise, mit der Arved Birnbaum es auch schaffte 20 Kilo innerhalb eines Jahres abzunehmen.