Elena Toris

Als Geschäftsführerin von Medusa International GmbH und als Society Reporterin tätig.

Das war: Ich absolvierte ein klassisches Jurastudium an der FU Berlin und an der Ruhr-Universität zu Bochum. Im ersten Semester formulierte ich das Klagebegehren eines Beschwerdeführers: Der Kläger fühlt sich in seinem Grundrecht verletzt. Daraufhin korrigierte mich der Professor: „Jura hat nichts mit Gefühl zu tun.“

Danach wusste ich: ein Job ohne Emotionen kann nicht mein Traumjob sein. Fortan wurde mein Weltverbesserungsgedanke mit der harten Realität konfrontiert. Um mein Studium zu finanzieren, habe ich auf Messen als Dolmetscherin gearbeitet, wo ich als Verkaufstalent für internationale Kunden entdeckt und gefördert wurde. Die Mode- und Accessoire-Designerbrand COURRÈGES warb mich als Handelsvertreterin an. Und da es so gut lief, gründete ich mit 21 Jahren eine eigene Firma mit 5 Handelsvertretern und übernahm für diese Linie die Exklusiv-Repräsentanz für Deutschland.
Ich entschloss mich nach meinem 1. juristischen Staatsexamen für die Medienbranche, verkaufte meine Firma und machte eine fachspezifische Zusatzqualifikation als „Fachjournalistin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“. Danach war ich als Supervisor Entertainment bei Warner Bros. u.a. für die Vermarktung von „Batman“ tätig.
Es folgte ein Exkurs in die Welt der Musik, beim Musik- Sender VIVA. Dort war ich als Projektleiterin für die Abteilungen Communications, Marketing und N.B.D. für die Vermarktung der Moderatoren, der VIVA-Musikformate und von Events wie z.B. dem COMETEN zuständig. Danach war ich als Account Manager für Shandwick International und Barbarella Entertainment im Einsatz.

Im Jahre 2000 verwirklichte ich meinen Traum und gründete endlich meine eigene PR Agentur. Das war der Beginn von Medusa Entertainment.
Das ist: Seit Firmengründung von Medusa setzte ich auf Diversifikation, in dem ich nicht mit dem Spagat als Journalistin und PR-Agentin für Personalities tätig bin, sondern auch für Unternehmen und Produkte. Dies ist bis heute geblieben. Hinzu kam ein größerer Radius an internationalem Kooperationspool und ein kompetentes und sympathisches Team.

Das bleibt: Die Neugier auf Menschen, Hobby für Amateurpsychologie, mein selbsttherapiertes Helfersyndrom, eine Affinität für Komik gepaart mit einem schier unersättlichen Lebensfreude. Die Passion das Showbusiness als Plattform zu nutzen. Mit Distanz und Know How vom Politiker bis zum Paradiesvogel die Stärken und Schwächen medienträchtig zu inszenieren. Die Balance zwischen Diskretion und Publikation als Kolumnistin und Managerin zu halten.

Lebensmotto: Der gelebte Spirit vom american way of life –  „alles ist möglich“, gepaart mit substantiellen Inhalten und einem festen Boden unter den Füßen.